ACHTUNG: Dieses Blog wird auf http://www.gastrogesicht.de/ weitergeführt.








Mittwoch, 22. Februar 2012

Auf ein Wiedersehen...

...auf gastrogesicht.de. Denn ich ziehe mit meinen Blog (euroman-persönlich) um.

Die neue Heimat von mir und auch dem Videoblog vom Euroman wird gastrogesicht.de, das Blogmagazin vom Euroman, sein. Damit vereinigt sich etwas, was letztendlich auch zusammengehört und das "Ausfransen" auf zwei Blogs bzw. Websites entfällt damit.

Für Sie als Besucher bedeutet das, dass Sie nicht mehr zwischen vier Websites pendeln müssen, sondern drei klare Angebote vom Euroman im Web erhalten: Den Monatsrückblick auf der-restaurantkritiker.de, restaurantinspektor.com als die Seite mit Restaurantkritik und gastrogesicht.de als Blogmagazin mit kritischem Videoblog, persönlichem und sonstigem. Natürlich wird gastrogesicht.de, wie auch restaurantinspektor.com, werbefrei und ohne kommerzielle Interessen betrieben.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Es ändert sich einfach irgendwann...

Erinnern Sie sich noch: Früher als Sie kleiner waren. Da gab es den Elternsprechtag oder auch irgendwelche Elternabende. Da gingen Ihre Eltern dann hin und informierten sich zum einen über Sie, also über ihre Entwicklung, und zum anderen natürlich auch über Neuigkeiten.

Jahrzehnte später ändert sich das. Denn nun gehen Sie! Allerdings nicht zu einem Elternabend. Eher zu einem Kinderabend. Genauer gehen Sie, sofern Sie Eltern oder Angehörige haben, die in einem Altenheim leben, zu einem Angehörigenabend. Dort erfahren Sie Neuigkeiten z:B. etwas über die geplanten Veranstaltungen.

Doch irgendwann kommt er, der Moment, dieser Moment, wo ich bei diesen Angehörigenabenden langsam anfange runterzuzählen. Es ist jener Moment, bei dem ich weiß, gleich kommt es, d a s Thema, das wichtigste Thema der Angehörigen, der Kinder, deren Eltern im Altenheim wohnen. Denn irgendwie scheinen manche nur dieses eine Thema zu haben.

Man kann manche in den Reihen regelrecht lauern sehen, wie sie auf den Moment, ihre Stunde warten, endlich ihr großes Leiden, ihre große Problematik vortragen zu dürfen.

Und dann kommt er endlich, dieser erlösende Satz der Heimleitung, bei dem ich anfange runterzuzählen. Dieser Satz, der mich anfängen läßt zu zählen und nach dem ich stets nur bis fünf mit meinem Zählen komme: "Haben Sie noch Fragen oder gibt es sonst irgendetwas, was Sie liebe Angehörige besprechen möchten?"

Eins, zwei, drei, vier, fünf und die Frau mittleren Alters erhebt sich, trotz ihrer Körperfülle, die sie sich vermutlich jahrelang angegessen hat, erstaunlich blitzschnell und sagt: "Ja, ich hab da was! Das mit der Wäsche meiner Mutter..."

Anmerkung: Zum einen sind es stets jene Angehörige, die sich melden, die die Oberbekleidung ihrer Angehörigen selbst waschen und nicht begreifen können, dass es im Rahmen der Situation auf einem Wohnbereich in einem Altenheim dadurch einfach zu Fehlern kommt, diese es dem Pflegepersonal durch diesen Sonderwunsch der Selbstwaschung besonders schwer machen. Denn die Quote der Oberbekleidungangehörigenselbstwascher liegt i.d.R. bei unter 10% aller Bewohner. Bedeutet: Dieser Sonderwunsch führt, da er nicht zur Routine gehört, gerade bei u.U. problematisch besetzter Personalsituation zu einer erhöhten Fehlerquote. Aber: Jede verstehende Pflegekraft versteht auch diesen Sonderwunsch der Angehörigen und nimmt diesen ernst. Denn: Es ist für viele Angehörige oftmals die einzige, die letzte Möglichkeit, noch aktiv etwas für ihren geliebten Angehörigen zu tun. Trotzdem: Ich zähle weiter und hoffe irgendwann noch einmal über die Zahl fünf hinauszukommen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ich erneuere mal meinen Vorschlag vom letzten Jahr!

Denn mein Vorschlag, meine Idee an RTL, feiert heute seinen ersten Geburtstag. Deshalb liebes RTL, prüft doch mal endlich meine "tolle" Idee vom letzten Jahr. Allerdings möchte ich diese Idee um einen Teilnehmer, einen gewissen Herrn Freitag, ergänzen. Denn natürlich braucht es auch einen jungen Unbedarften.

Worum es geht? Na, um das hier!

Dienstag, 17. Januar 2012

Anruf bei einer Nichte

Da machte doch neulich einer meiner Nichten, fragen Sie mich jetzt nicht welche, denn es waren so viele, die ich wickeln durfte, Urlaub in Norwegen und mich überkam die Sehnsucht mal wieder ihre Stimme zu hören. Also rief ich Nichtelein auf ihrem Handy an.

Gemeldet habe ich mich mit dem Satz: "Hello, Euroman is calling..." Weiter kam ich nicht. Denn Nichtelein hatte da bereits schon aufgelegt. Auch der zweite Versuch lief ins Leere. Sie legte jedes mal sofort wieder auf bzw. schaltete, nach meinem dritten Versuch, ihr Handy einfach ab.

Was sagt mir das? Nun, zum einen dass dieses Nichtelein zu selten mit mir telefoniert. Denn sie erkennt meine Stimme am Telefon nicht. Zum anderen und das ist traurig, sie weiß nicht, dass ihr Onkel der Euroman ist. Beides, so würde meine Schwiegermutter sagen, ist bitter. Wobei Schwiegermutter ist eine andere...

Dienstag, 10. Januar 2012

Es soll ja Menschen geben die...

...froh sind, nicht in Suchmaschineneinträgen aufzutauchen. Diese Menschen sind geradezu entzückt darüber, sich unter ihrem eigenen Namen nicht zu finden. So jemand ist z.B. auch Andrea Berning aus Nottuln.
Wobei der korrekte Wohnort von Andrea Berning eigentlich Nottuln-Appelhülsen ist. Egal! Fakt ist jedenfalls, dass sie stets immer froh war, sich selbst nicht im Web zu finden. Warum dem so ist, erschließt sich mir übrigens nicht.

Gut, die anderen Zeitgenossen, die ein Lebengefühl entwickelt zu haben scheinen, welches nach dem Motto "Ich bin bei google zu finden, also leb ich auch", funktioniert, sind das andere Extrem und natürlich auch überzogen.

Irre ist es natürlich auch, wenn man bedenkt, dass 1987 mal eine Volkszählung in Deutschland bekämpft wurde und eine Generation später "kotzt" sich fast jeder aus, teilt der Welt, wie z.B. Holger Danzer (Der Silberne Löffel, Mitglied von restaurant-kritik.de), sogar sein innerstes Seelenleben in Blogposts mit.

So gesehen hat die DDR vielleicht zu früh den berühmten Löffel abgegeben. Denn für die Stasi wäre facebook ein Segen gewesen. Andererseits natürlich auch ein Fluch, wenn man an die Möglichkeiten denkt, die das Web in Punkto Kommunikation und Information ermöglicht, letztendlich indirekt Revolutionen beförderte.

Doch irgendwie war das nicht das Thema. Nein, das Thema war Andrea Berning. Eine Frau, Jahrgang 1981, die mit dem Web so rein gar nichts zu tun haben möchte. Ein Mensch der sich nicht in Suchmaschinen finden w o l l t e. Letzteres dürfte, wie die DDR auch, nun Geschichte sein.

Samstag, 7. Januar 2012

Warum ich keine Kommentare zulasse!

Ab und zu erreicht mich eine Mail mit dem Vorwurf, dass meine Websites unkommunikativ seien. Stimmt! Denn kommentieren von Blogbeiträgen oder gar der Kritiken ist generell nicht möglich. Mails allerdings gerne gesehen.

Doch woran liegt es eigentlich, dass es nicht möglich ist, meine/unsere Beiträge zu kommentieren?
Ganz einfach: Es liegt an den Menschen. Denn leider sind darunter etliche, die die Kommentarmöglichkeit zur Verbreitung von Schwachsinn bzw. Beleidigungen nutzen. Oder finden Sie den sehr kleinen Auszug an Kommentaren, entnommen der Präsenz von Felix Magath auf facebook für sinnvoll bzw. gehaltvoll?

"magath du spassti"-"wie viel geld hast du von bayern bekommen um schalke fast absteigen zu lassen??"-Felix Magath du versaust alle Vereine"-"Mein Name ist Steve Stifler und ich habe einen Penis von 30cm UMFANG" -"hallo du bist sch*ul"

So etwas braucht kein Mensch. Da reichen mir schon die Mails, die oftmals ähnlich im Tonfall sind. Aber diese sind dann zumindest nicht öffentlich.

Dienstag, 3. Januar 2012

Irgendwo: Ein "tolles" Sylvester 2011

Hier mal Sylvesterrestaurantberichte. Sozusagen mitten aus dem Leben von Mitgliedern von restaurant-kritik.de:


"NIE WIEDER! Unser Beschwerdebrief an die Geschäftsführung, nachdem ein Mitarbeiter einfach das Telefonat beendete und auflegte, ohne uns zur Geschäftsführung durchzustellen. (liegt auch per Fax vor!)
Sehr geehrte Damen und Herren,da Ihre Mitarbeiter einfach frech auflegten und das Telefonat beendeten versuche ich es auf diesem Wege...
Sie haben uns den gesamten Silvesterabend versaut! Neben schlechtem Service, zu wenig Personal und viel unfreundlichkeit muss man sagen das dass Essen bzw. das ständig leere Buffet eine große Enttäuschung war. Desweiteren haben Sie, anders als Versprochen, kein Programm gehabt. Es war äußerst langweilig und da kein Programm und keine größere Essensauswahl- einfach überteuert. Grundlos.Wir wurden die ersten 30 min. gar nicht beachtet und als wir was zu trinken bestellen wollten wurde uns vom Kellner gesagt "geht nicht!". Liegt das an den mangendeln Sprachkenntnissen oder an der fehlenden Kompetenz???Als wir angekommen sind wurde uns gesagt "das kann alles länger dauern, da alle Gäste auf einmal kommen". Das ist wirklich unhöflich. Erstens- wir haben einen Tisch bestellt, zweitens- hätten wir später wieder kommen sollen???Wir werden Ihr Restaurant nicht weiterempfehlen und anderen Personen in sämtlichen Portalen abraten zu Ihnen zu kommen.Wir sind sehr sauer!
Das Essen an sich war schlecht gewürzt und die Erdnußsauße wurde Kalt serviert, da niemand die leeren Schalen auswechselte (stattdessen alles danebengestellt- ohne Temperartur).
Eine Getränkekarte habe ich nicht bekommen- auch nicht auf Anfrage. Dementsprechend weiß ich nicht ob es eine gibt."*

Schön auch:

"Wir hatten das Menu samt Weinbegleitung bestellt für einen Satten Preis, das Essen war eine reine Katastrophe.
Die Weine waren schlecht zu den Essen ausgesucht, und das von einer Amtierende Weinprinzessin .
Nie wieder.... schlechtes Personal"**

Noch schöner:

"Bis Mitternacht war alles ok, doch der sonst immer so freundliche Chef hat dann wohl die Fassung verloren. Der Geschäftsführer beleidigte Jugendliche, bedrohte diese und legt einen Gürtel um den Hals eines Jugendlichen. Dies fand ich ziemlich beunruhigend."***

Mein Kartoffelsalat mit Würstchen und Senf am Sylvesterabend war dagegen lecker. Schlicht ist halt manchmal...



Sonntag, 1. Januar 2012

Zunächst mal...






Try our slideshow maker at Animoto.


Und nun zum eigentlichen Thema. Haben Sie ihrer Liebsten auch zu Weihnachten ein Geschenk gemacht? Wenn ja, dann dürfte es Ihnen vermutlich anders gegangen sein als Horst, einem Bekannten, mit seinem Geschenk.


Denn allein schon die Idee zu seinem Geschenk dürfte bei Ihnen nicht dem seinen entsprochen haben. Horst kam nämlich zu der Idee zu seinem Weihnachtsgeschenk durch einen Zufall. Denn zufällig schaute er seine Liebste einen kurzen Augenblick genauer an und stellte fest, dass vielleicht ein bisschen Pflege durch Spezialisten nicht schaden könnte. Beim Auto würde man sagen: Lackpolitur von Nöten.


Erwähnen sollte ich vielleicht noch, damit Sie kein falsches Bild bekommen: Dieser direkte Blick auf seine Liebste geschah wirklich zufällig, ohne wirkliche Absicht. Jedenfalls beschloss Horst nach diesem zufälligen Blick, seiner Liebsten einen Gutschein für einen Schönheitssalon zu schenken. Zur Sicherheit gab er gleich 400,-€ aus. Gut, die Dame am Empfang meinte zwar, dass man mit 250,-€ schon weit käme. Aber sein zufälliger Blick...


Nach Weihnachten fuhr er seine Liebste also zwecks Terminvereinbarung zu besagtem Salon und wartete im Auto. Denn wie lange dauert schon eine Terminvergabe? Kurz, dachte Horst. Nach einer Viertelstunde begann er die Gebrauchsanweisung seines Autos zu lesen und entdeckte dabei sogar eine ihm unbekannte Funktion. Gut, keine die er vermißt hätte. Aber immerhin!


Nach dreißig Minuten begann er damit Datenmüll vom Handy zu löschen. Von der Liebsten gab es nicht den Hauch einer Spur. Seine Stimmung begann leicht zu sinken. Denn mittlerweile vermutete er, dass seine Liebste sich bereits diversen Peelings und sonstigem Gedöns hingab.


Nach einer Stunde begann er, den Sinn von Beziehungen zu hinterfragen. Denn ohne diese könnte er jetzt überall sein. Nur in diesem Auto mit der neu entdeckten Funktion, die kein Mensch braucht, würde er nicht sitzen müssen.


Nach über zwei Stunden, er war sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob er seine Liebste hier abgesetzt hatte, sie überhaupt sein Liebstes war, passierte es plötzlich: Endlich schlich gramgebeugt seine Liebste auf sein Auto zu und stieg in den Wagen ein.


Auf seinen Satz, dass das ganz schön lange gedauert hat und sie ihm ruhig hätte Bescheid sagen können, wenn sie schon drangekommen wäre, erklang das zarte Stimmchen seiner Frau: "Von wegen drangekommen! Das war jetzt nur die Vorbesprechung, was alles gemacht werden sollte!

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!







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Noch ein Gedicht dazu:


Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,


warum hat man dich umgehauen?


Du stands so schön in deinem Wald,


da machte man dich einfach kalt!


Jetzt stehts du hier im Warmen,


doch ich hab bald Erbarmen.


Nächstes Jahr da fliegts du raus


und damit ist die Story aus.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Anrufe

Anrufe sind doch eigentlich was schönes. Gut, sehen wir mal von unsinnigen Werbeanrufen oder SchwiegermütterSchriftfarbeanrufen ab. Wobei ich meine Schwiegermutter davon explizit ausnehme. Denn ich mag meine Schwiegermutter, freue mich über ihre regelmäßigen Anrufe. Zumal, wenn sie anruft bedeutet das auch, dass sie nicht hier bei mir ist, allenfalls mit Besuch dro...

Doch es gibt auch Anrufe, die sind sinnlos. Sinnlos, weil die Telefonnummer einfach nicht dahin führt, wo der Anrufer hin will. Dafür sorgen u.a. auch Internetseiten bzw. deren Macher und Betreiber, die zu dämlich sind, Daten exakt zu erfassen.

Mich erreichte vor kurzem z.B. die Nachricht von Frau B., welche einfach nur genervt war. Denn auf restaurantinspektor.com war bei einer Restaurantbewertung schlicht und einfach eine falsche Telefonnummer eines Restaurants eingegeben worden. Die Folge war, dass Frau B. etliche Anrufe erreichten, es zu Pizzabestellungen kam, die Frau B. natürlich nicht ausführen konnte und wollte.

Die Problematik wurde logischerweise sofort nach Eingang der Mail gelöst und es tut mir leid, dass Frau B. mit solchen Unannehmlichkeiten zu kämpfen hatte. Wobei das Wort Unannehmlichkeiten bringt mich jetzt irgendwie wieder auf das Thema Schwiegermütter...

Samstag, 10. Dezember 2011

Lars Ludwig von der Gönna

Sagt Ihnen der Name Lars Ludwig von der Gönna nichts? Nun, dann sind Sie kein WAZ-Leser. Denn dort schreibt Lars Ludwig von der Gönna als Redakteur der WAZ regelmäßig im Wochenendteil der WAZ u.a. Restaurantkritiken.
Das macht er mit dem mir schon aus Schulzeiten bekannten fazinierenden Stil. Denn texten konnte er auch schon damals. Ja, Sie lesen richtig, mir ist Lars Ludwig von der Gönna aus der Zeit an einem Gymnasium in Gelsenkirchen bekannt. Zwar haben sich unsere Wege, ist unsere Freundschaft, nach dem Abitur irgendwann im Sande verlaufen, doch auch heute noch ist mir sein geschliffener sprachlicher Stil im Kopf.
Aber Lars Ludwig von der Gönna, der mit Schreiben seinen Lebensunterhalt verdient, wird heute von mir auch milde belächelt. Warum? Nun dieser Geist muss sich, was seine Restaurantkritiken bei der WAZ angeht, schließlich in vorgegebene Zeilen pressen lassen, muss sich, da er nicht bei der Zeit arbeitet, intelligenzmäßig vermutlich sogar oftmals eine Stufe "runterschrauben". Da lobe ich mir meine Freiheit der Zeilenfreiheit, der Gestaltungsfreiheit. Wobei ich allerdings daran auch nichts verdiene, mich stattdessen beruflich mit den "Segnungen" diverser Pflegereformen befassen darf, zusehen muss, wie die Dinge in Sachen Pflege alles werden, nur nicht besser.

Letztendlich haben wir also beide unser Päckchen zu tragen. Gut, andere z.B. der Chefredakteur der WN für Gronau/Westfalen bricht da aus, gibt einmal im Jahr die "Rampensau" mit klassischem Thema, welches übrigens auch in meiner Geburtsstadt funktionieren würde und wird dann damit sogar Kulturpreisträger von Gronau/Westfalen.

Samstag, 3. Dezember 2011

Es begann mit Halsschmerzen...

...und endete mit mehr. Doch lassen Sie mich am Anfang beginnen! Sie kennen vielleicht meine Bekannte Stephanie, die mit ph, denn darauf besteht sie. Neulich kam ein Anruf von ihr. Die Stimme klang leicht schwach und es war mir sofort bewußt, dass da eine akute Erkrankung im Spiel war.

Ja, sie hatte sich wirklich was "eingefangen". Husten, leichtes Fieber, Halsschmerzen waren erfolgreich mit einem Antibiotikum bekämpft worden. Auch das Spray gegen die Luftnot half. Doch leider entwickelte sich dann als "kleine" Nebenwirkung" ein heftiges Brennen. Wo? Nun, da, womit ihr Freundin, ja Sie lesen richtig, Stephanie lebt in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, gerne "spielt".

Es brannte und brannte also bei Stephanie. Selbst ein Einsatz einer Zahnbürste, mit der sie rubbelte und "schrubbte" änderte nichts an diesem Brennen. Auch ständige Versuche mit "Waschungen" brachten nichts. Erst ein Besuch beim Arzt brachte dann Klarheit. Es war eine Pilzinfektion. Da galt dann der alte, leicht veränderte Slogan des größten Arbeitgebers in Deutschland: Pilz sehen und handeln. Stephanie weiß seitdem jedenfalls eines: Ein Pilz auf der Zunge ist wirklich nicht schön.

Sonntag, 20. November 2011

Neu: Die Vertretung des Ichs auf Facebook

Fast hätte ich es für einen Gag gehalten. Doch es ist wahr. Denn nach kurzer Recherche ist dieses Angebot echt und es ist wirklich möglich, sich als Mitglied von Facebook z.B. im Urlaub vom Web vertreten zu lassen.

Socialsitter.net macht dieses möglich. Dort sucht man sich einfach aus einem Pool von Menschen jemanden aus und dieser vertritt den Facebooker während der Auszeit des Mitglieds bis zu 14 Tage kostenlos. Wobei "vertreten" nicht ganz stimmt. Denn dieser Vertreter übernimmt zwar die Kommunikation, hütet den Account. Aber dieses natürlich in seinem eigenen Stil. Der "Vertreter" kommuniziert also u.U. so wie Sie es niemals tun würden. Freunde könnten sich da über Ihren neuen veränderten Typ sehr wundern.

Doch warum kommt jemand überhaupt auf die Idee so eine Vertretung zu organisieren? Die Antwort ist einfach: Zitat von der Website des Anbieters (Kolle Rebbe):

"Für Oliver Bentz, Leiter Social Media bei Kolle Rebbe, ist der socialsitter „in erster Linie ein Service für Facebookliebhaber, aber auch ein Referenz- und Forschungsprojekt unseres Teams, mit dem wir unsere Kompetenzen dokumentieren und neue Mitarbeiter für Kolle Rebbe begeistern wollen.“"*

Es ist also schlicht und ergreifend (gute) Werbung in eigener Sache des Unternehmens Kolle Rebbe. Die ersten Anfragen hat es allerdings auch schon gegeben. Leute gibt´s!
*Quelle des Zitats

Samstag, 12. November 2011

Wissen Sie, was mich freut?

Mich freut es z.B. sehr, dass der "Herr" rechts im Bild noch unter den Lebenden weilt. Davon war letztes Jahr, etwa um diese Zeit, nicht unbedingt auszugehen.

Denn eine Prostataentzündung machten ihm ganz schön zu schaffen. Auch die Nierenwerte im Urin taugten nicht gerade, um die Stimmung zu heben. Doch nach längerer Antibiotikatherapie, Nahrungsumstellung und letztendlich einer Kastration, die zuerst hormonell und dann doch operativ erfolgen mußte, präsentiert sich Timmy, mittlerweile zwar um die Diagnose einer Herzklappenproblematik reicher, die z.Z. medikamentös gesteuert wird, fit wie ein fast junger Hund.

Deshalb mein besonderer Dank an dieser Stelle an die Tierklinik Hochmoor in Gescher, die mit ihren diagnostischen Fähigkeiten und ihrem Wissen Timmy aus dem Tal geholt hat.

Doch eines muss hier auch erwähnt werden: Timmy hat mich 1999, als er ein Jahr alt war, 150,-DM gekostet. Allein die Kosten, die jetzt für seine Behandlung innerhalb eines Jahres entstanden sind, belaufen sich jedoch auf über 2000,-€.

Deshalb hier der klare Hinweis: Denken Sie daran, wenn Sie sich ein Tier anschaffen, so wie auch ich stets daran denke, dass es bei einer ernsthaften Erkrankung schnell zu hohen Kosten kommt. Wenn Sie also heute schon nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, im Krankheitsfall alles medizinisch Nötige, Sinnvolle für Ihren tierischen Begleiter tun zu können, lösen Sie sich von dem Wunsch, Tierhalter sein zu wollen.

Denn nichts dürfte wohl im Zusammenhang mit einem Tier schlimmer sein, als dass man diesem in die Augen blickt und dem Tierarzt, der einen rettenden Therapieweg aufzeigt, sagen zu müssen, dass man sich diesen Weg finanziell nicht leisten kann. Ihr Tier ist schließlich grundsätzlich vollkommen privatversichert. Seine einzige Versicherung in all seinen Lebenlagen sind nur Sie! Nur Sie!

Montag, 7. November 2011

Einfach: Nur mal ein Witz!

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein, alt und sehr schwach. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn, der in Paris studiert:

“Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.

Dein Vater.”

Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail:

”Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich "die Sache" versteckt.

Dein Sohn Ahmed.”

Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Stück für Stück auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.

Am selben Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn:

“Lieber Vater, ich nehme an, dass der Garten jetzt komplett umgegraben ist und du Kartoffeln pflanzen kannst.

In Liebe, Ahmed”

Dienstag, 1. November 2011

Die goldenen Zwanziger

Ja, auch ich hatte meine goldene Zeit, meine Zeit, in der ich in den Zwanzigern war. Wobei es da natürlich auch manchmal verrückt zuging. Ich erinnere mich da z.B. an einen Abend der sehr feuchten Art. Mein damaliger Studienkollege und ich waren in einer Kneipe in Gelsenkirchen-Buer, tranken jede Menge Bier und beschlossen irgendwann dem Bier besondere Schnäpse folgen zu lassen. Nur so was wollte wohl überlegt sein. Denn Geld war schließlich nur begrenzt vorhanden. Die Frage, die es zu klären galt war, wo gab es für das kleinste Geld den meisten Alkohol.

Also begannen wir, beide nicht mehr ganz klar im Kopf, zu rechnen. Denn der Professor Huber, ein besonderer Schnaps mit 38% sollte 2,-DM kosten. Der Rumpelmann mit 42% dagegen 2,20DM. Auch zur Auswahl stand ein Rachenkitzler (40%) für 1,90,-DM.

Mich zog es wegen des Namens schon zum Professor und rechnete ehrlicherweise auch nicht mit. Denn mein Hirn begann sich bereits abzumelden bzw. schaltete auf Autopilot. Mein Studienkollege jedoch zückte einen Kuli und begann auf dem Bierdeckel zu rechnen. Er kritzelte und kritzelte irgendwelche Zahlen, um dann nach langen Minuten den Kuli auf den Tisch zu werfen und zu sagen: "Weischt du wasch! Wir nehmen den Prof! Denn mir fehlt Bildung!."

Sonntag, 16. Oktober 2011

Der Ruf aus der Ecke!

Neulich war mal wieder ein Teamgespräch im Altenheim, also da, wo ich beruflich zu Hause bin. Zugegeben, eine Veranstaltung, die oft eben nichts Neues an Erkenntnisgewinn mit sich bringt.

Ich bin da irgendwann immer wie ein Tiger auf dem Sprung. Denn schließlich muss er irgendwann kommen, der Punkt, an dem sich eine unsachliche, aber dafür lustige Bemerkung einbringen läßt.

Er sollte kommen, der Punkt: Denn es gab den lustigen Moment, an dem ich meinen Tiger springen lassen konnte. Denn die Leitung berichtete von einem Praktikanten, den sie gestern, ein Tag, an dem ich nicht im Hause weilte, durch das Altenheim geführt hatte. Dieser war von der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Mitarbeiter richtig begeistert.

Und genau dann kam er mein Ruf aus der Ecke: "Kein Wunder, dass der begeistert von der Herzlichkeit war. Denn ich hatte gestern frei! Mich hat er schließlich nicht kennengelernt!"

Freitag, 7. Oktober 2011

Eine Lampe mit zwei Geschichten

Links sehen Sie eine Gartenstehlampe mit Bewegungsmelder. Na und, denken Sie vielleicht? Nun, zu dieser Lampe gibt es zwei kleine, kurze Geschichten über Serviceleistungen zu erzählen.

Denn als diese Lampe 2007 per Post geliefert wurde, war der Glaskörper leider zerbrochen. Also rief ich bei der Firma an, um den Schaden zu melden und um Ersatz zu bitten. Am anderen Ende meldete sich eine gelangweilt wirkende Frau, hörte sich mein Anliegen an, um dann uninteressiert und unmotiviert zu sagen: "Ach, da greife ich einfach in das Regal und schicke Ihnen ein neues Glas zu. Ist in drei Tagen bei Ihnen."

Ich fühlte mich gelinde gesagt veralbert und sah mich schon einen "netten" Brief an den Hersteller schreiben. Doch was passierte drei Tage später? Das Glas wurde tatsächlich geliefert.

Vor zwei Wochen beschloss dann der Bewegungsmelder nicht mehr auf Bewegung zu reagieren. Natürlich wird diese Lampe nicht mehr hergestellt. Natürlich ist die Garantie abgelaufen und natürlich ist diese Lampe auch nicht die einzige im Garten. Was bedeuten würde, ein kompletter Wechsel mit einigen Kosten wäre fällig. Doch warum nicht erst mal beim Hersteller anrufen und fragen, ob er nicht vielleicht noch einen Bewegungsmelder vorrätig hat? Gesagt getan. Diesmal keine langsame, gelangweilte Träne am Telefon. Nein! Diesmal Mister Dynamisch. Nach meiner Problemschilderung kam der Satz von dem Herrn, der Hoffnung machte: "Da greife ich einfach in die Produktion und schick Ihnen das zu. Haben Sie in drei Tagen."

Nach drei Tagen passierte jedoch nichts. Sollte Mister Dynamisch etwa versagt haben? Sollte meine Menschenkenntnis hier ebenfalls mal wieder versagt haben? Denn von ihm hätte ich, im Gegensatz zu der Frau von damals, erwartet, dass es klappt. Und es klappte! Es vergingen zehn Tage und da war er, ein nagelneuer Bewegungsmelder mit einem kurzen Anschreiben der Firma, dass Kulanz gewährt wurde.

Deshalb hier mein ganz großes Danke für die unkomplizierte Hilfe an die Firma Steinel!

Freitag, 30. September 2011

Unvergessen!

Es gibt Tage, Daten, die vergißt ein Mensch nicht. So ein Tag "feiert" morgen, an dem ich die Nachricht erhielt, seine fünfte Wiederholung. Wobei das wahre Drama bereits heute vor fünf Jahren stattfand. Denn viel zu früh verstarb an den Spätfolgen einer Operation am 30.09.2006 meine liebe Arbeitskollegin Hildegard Budde.

Habe ich die Umstände, wie ich die Nachricht erhielt, habe ich Hildegard Budde vergessen? Nein! Hildegard ist mir aufgrund der vielen Stunden, die wir zusammen Seite an Seite gearbeitet haben stets präsent. Wir beide "schlugen" schließlich viele "Pflegeschlachten", hatten mit Gelsenkirchen-Buer eine gemeinsame Geburtsstadt, "tickten" als ehemalige Krankenhauspflegekräfte oftmals, im Gegensatz zu unseren Altenpflegekollegen, die nur die Pflege in einem Altenheim kennen, leicht anders und hatten vor allem nie einen Disput miteinander, sondern verstanden uns, wenn wir zusammengeabeitet haben, blind.

Heute, nach fünf Jahren, vorher war es mir unmöglich, habe ich das Grab von Hildegard Budde besucht. Es war für mich ein sehr schwerer Gang. So schwer wie jeder 30.September seit fünf Jahren für mich ist. Wobei, was ist mein Schmerz im Gegensatz zu dem, was Hildegard am Ende ihres Lebensweges erleiden mußte? Nichts!

Werde ich Hildegard irgendwann vergessen? Wenn mir keine Demenz dazwischen kommt definitiv nicht!

Samstag, 24. September 2011

"Parfüm" und Stephanie

Ich liebe sie ja, die Geschichten anderer aus der Pflege. Denn nichts ist besser als vom Chaos anderer zu hören und selber nicht bei dem Chaos dabei gewesen sein zu müssen.


So war die Geschichte meiner Bekannten Stephanie (Mit ph und nicht mit f.), einer gestandenen Altenpflegehilfskraft von 51 Jahren aus dem Ruhrgebiet, auch mal wieder so ein Bonbon, eine Geschichte bei der eine Bewohnerin des Altenheims, Frau Podolewski (Menschen im Ruhrgebiet heißen dort so.) von einer Kollegin von Stephanie, einer sehr jungen, aber dafür ausgebildeten Fachkraft der Altenpflege, sie nennt diese übrigens wegen ihrer sie stets umgebenen Duftwolke "Parfüm", ohne Bewußtsein aufdefunden wurde. Deshalb schrie "Parfüm" laut und panisch. Stephanie setzte sich sofort in Bewegung und wenn Stephanie ihre über 100 Kg, verteilt auf 174 cm, in Bewegung setzt, dann ist man stets erstaunt wie flott sie ist.


Was war passiert: Frau Podolewski, eine Bewohnerin, saß kollabiert auf einem Toilettenstuhl im Bad.
Stephanie tat das, was Stephanie in solchen Fällen immer tut: Sie blieb die Ruhe selbst, fuhr mit dem Toilettenstuhl in das Zimmer von Frau Podolewski, legte diese mit "Parfüm" auf ihr Bett, hob die Beine in die Höhe, suchte den Puls, fand diesen und wartete darauf, dass Frau Podolewski eine Reaktion zeigte. "Parfüm" versuchte wohl auch den Puls zu fühlen und fand in ihrer Panik nichts, trat stattdessen wild von einem Bein auf das andere und schrie: "Die is tod. Die is tod!" Meine Bekannte entgegnete in ruhigem, aber bestimmten Ton: "Ich hab Puls! Die ist nicht tod! Die kommt gleich wieder!"


Um es abzukürzen: Frau Podolewski kam wieder zu sich und "Parfüm", die junge Fachkraft in Sachen Altenpflege, mußte danach erstmal wieder auf die Personaltoilette, um sich neu einzunebeln.


Und was lernen wir jetzt aus dieser Geschichte: Eine Ausbildung alleine ist nichts. Die Erfahrung und Ruhe machts!


Ob diese Ohnmacht von Frau Podolewski übrigens am Parfüm von "Parfüm" gelegen hat weiß leider leider auch meine Bekannte nicht.


- Sämtliche Namen in der Geschichte wurden übrigens geändert. So enthält der Name meiner Bekanten sehr wohl ein F, allerdings an anderer Stelle. Auch Frau Podolewski heißt in Wahrheit anders . -